Gebäudehülle

Die Gebäudehülle ist die äußere bauliche Begrenzung eines Gebäudes. Die System-grenze für die energetische Betrachtung eines Gebäudes ist die thermische Ge-bäudehülle, d.h. alle Bauteile die vom beheizten Bereich des Gebäudes an unbe-heizte Bereiche wie Außenluft, unbeheizte Keller und Dachböden, Garagen usw. grenzen. Zur wärmeschutztechnischen Verbesserung dieser Bauteile gibt es, je nach Anforderungen, örtlichen Gegebenheiten und persönlichen Vorlieben, verschiedenste Möglichkeiten, z.B.

  • WDVS (Wärmedämmverbundsysteme) aus Mineralwolle, Polystyrol, Polyurethan, Holzweichfaserplatten usw.
  • Gemischte Systeme wie z.B. Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle, Holzwolledämmung, Einblasdämmung usw. und einer geschlossenen Holzweichfaserdämmplatte
  • Wärmedämmende Putze
  • Schüttungen
  • und viele mehr

Bei der Auswahl sind der Mindestwärmeschutz, U-Wert-Anforderungen und die bauphysikalische Funktionsfähigkeit des Systems zu beachten.