Gebäudehülle

Die Gebäudehülle ist die äußere bauliche Begrenzung eines Gebäudes. Die System-grenze für die energetische Betrachtung eines Gebäudes ist die thermische Ge-bäudehülle, d.h. alle Bauteile die vom beheizten Bereich des Gebäudes an unbe-heizte Bereiche wie Außenluft, unbeheizte Keller und Dachböden, Garagen usw. grenzen. Zur wärmeschutztechnischen Verbesserung dieser Bauteile gibt es, je nach Anforderungen, örtlichen Gegebenheiten und persönlichen Vorlieben, verschiedenste Möglichkeiten, z.B.

  • WDVS (Wärmedämmverbundsysteme) aus Mineralwolle, Polystyrol, Polyurethan, Holzweichfaserplatten usw.
  • Gemischte Systeme wie z.B. Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle, Holzwolledämmung, Einblasdämmung usw. und einer geschlossenen Holzweichfaserdämmplatte
  • Wärmedämmende Putze
  • Schüttungen
  • uvm.

Bei der Auswahl sind der Mindestwärmeschutz, U-Wert-Anforderungen und die bauphysikalische Funktionsfähigkeit des Systems (Diffusion, Schimmelfreiheit) zu beachten.

Der Heizenergiebedarf eines Gebäudes wird hauptsächlich durch den Wärmeschutz der Gebäudehülle beeinflusst!


Gebäudetechnik: Heizung/Kühlung

Heizung

Die Wahl des geeigneten Wärmeerzeugers und des passenden Energieträges ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Dämmstandard der Gebäudehülle
  • Wärmeverteilung: Heizkörper, Flächenheizung
  • Lagermöglichkeit und Verfügbarkeit des Brennstoffs (Pellets, Gasanschluss usw.)
  • evtl. Vorgaben für das Baugebiet?
  • Primärenergiefaktor - Förderung
  • usw.


Kühlung


siehe sommerlicher Wärmeschutz


  • z.B. Kühlung über die Heizung